Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ist eine traditionsbewusste Forschungsuniversität von internationalem Rang, die im Jahr 1818 eröffnet wurde. Sie wurde nach dem preußischen König Friedrich Wilhelm III. benannt. Mehr als 27.000 Studierende waren im Wintersemester 2010/11 an der Universität immatrikuliert. 3.700 von ihnen kommen aus dem Ausland.
Laut einem Ranking der Times Higher Education aus dem Jahr 2010 zählt die Bonner Universität zu den 200 besten der Welt. Die Universität Bonn ist die einzige deutsche Universität, die in den vergangenen 25 Jahren zwei Nobelpreisträger hervorgebracht hat.
Die Kurkölnische Akademie Bonn ist ein Vorgänger der Bonner Universität. Die Einrichtung wurde im Jahr 1777 gegründet. Vier Fakultäten, für Gottes-, Rechts-, Arznei- und Weltgelehrtheit, fanden zu jener Zeit in der Einrichtung Platz. 1786 stieg die Akademie zur Universität auf. Zwölf Jahre später wurde die Kurkölnische Universität durch die Angliederung des linken Rheinufers an Frankreich aufgehoben.
Mit der Gründung der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn sollte für die beiden neuen preußischen Provinzen Rheinland und Westfalen eine akademische Ausbildungsstätte geschaffen werden. An der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität wurde 1860 der erste deutsche Lehrstuhl für Kunstgeschichte eingerichtet. 1944 kam es nach einem Bombenangriff zur Zerstörung des Hauptgebäudes der Universität. Zum Wintersemester 1945/46 konnte der Betrieb wiederaufgenommen werden.
Nach dem Krieg nahm die Zahl der Studierenden zu. Daher wurden Baumaßnahmen notwendig. So entstand an der Adenauerallee ein neues Gebäude für die Universitätsbibliothek.
Die Universität Bonn ist keine Campus-Universität. Sie verteilt sich auf mehrere Standorte im ganzen Stadtgebiet. Im Hauptgebäude, dem ehemaligen Kurfürstlichen Schloss, befinden sich der Großteil der Philosophischen, Theologischen und Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultäten. Weiterhin existiert der Campus City, der Campus Poppelsdorf, der Campus Endenich, der Standort Bonn-Venusberg und der Campus Klein-Altendorf.
Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität untergliedert sich in sieben Fakultäten. Dazu zählen die Katholisch-Theologische Fakultät, die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät, die Medizinische Fakultät und die Philosophische Fakultät. Abgerundet wird das Spektrum durch die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät und die Landwirtschaftliche Fakultät. 90 Studiengänge stehen dabei für die Studierenden zur Verfügung.
Zentrale wissenschaftliche Einrichtungen sind darüber hinaus:
- das Franz Joseph Dölger-Institut zur Erforschung der Spätantike
- das Alt-Katholische Seminar
- das Forschungsinstitut für Diskrete Mathematik
- das Zentrum für Entwicklungsforschung
- das Zentrum für Entwicklungsforschung
- das Interdisziplinäre Lateinamerikazentrum
- das Center für Economics and Neuroscience
- das Institut für Wissenschaft und Ethik
- das Deutsche Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften
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Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität ist ein Unternehmen der Branche Hochschulen.
Der Firmensitz befindet sich in Bonn.