Das Landgestüt Warendorf stellt Hengste für die Zucht bereit.
Im Mittelpunkt des nordrhein-westfälischen Landgestüts mit Sitz in Warendorf stehen Zuchthengste. Pferdzüchter verfügen insofern über eine genetisch interessante Abstammung. Die Gebühr richtet sich nach dem jeweiligen Deckgeld. Untergebracht ist das Gestüt in einer denkmalgeschützten Stallanlage. Neben der Zucht dient die Institution auch als Reitschule sowie als Ausbildungs- und Prüfungsstätte.
Zu den Aufgaben gehört die Hengsthaltung. Es gibt 17 Deckstellen sowie eine Besamungsstation. Durchschnittlich umfasst der Bestand 65 Warmbluthengste und drei Vollblüter. Darüber hinaus werden 20 vom Aussterben bedrohte Kaltbluthengste gehalten mit dem Ziel, die Gene zu erhalten.
Angegliedert ist eine Reitschule mit Fortbildungslehrgängen und Prüfungen sowohl für Berufsreiter als auch Amateure oder Turnierfachleute. Im Bereich 'Fahren' erfolgen Lehrgänge bis zum Fahrlehrer.
Ein weiteres Segment ist der Turniersport sowie die Leistungsprüfungsanstalt für Hengste.
Das Gestüt steht im Besitz des Landes Nordrhein-Westfalen. Zugeordnet ist die Institution dem Ministerium für Klimaschutz. Regelmäßig werden Veranstaltungen durchgeführt. Legendär sind die Hengstparaden sowie die Symphonie der Hengste.
Gegründet wurde das Gestüt im Jahre 1826 durch die Initiative der Züchter Westfalens sowie der Rheinprovinz. Es handelte sich um das erste Landgestüt von Preußen im Westen. Nach Kriegsende wurde es Besitz von Nordrhein-Westfalen. Den Anfang markierten 24 Hengste aus Ostpreußen sowie vier Arbeitspferde. 1885 erfolgte der Umzug an den heutigen Standort. 1986 wurde eine Reitschule eingegliedert.
(fi)
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Nordrhein-Westfälisches Landgestüt ist ein Unternehmen der Branche Agrarbetriebe.
Der Firmensitz befindet sich in Warendorf.