Die Landesbühnen Sachsen bieten ein umfassendes Repertoire.
Im Mittelpunkt der sächsischen Landesbühne mit Sitz in Radebeul stehen sowohl das Musiktheater und Schauspiele als auch Märchen. Darüber hinaus werden Ballettabende sowie Sinfonie- und Kammerkonzerte angeboten. Im Zeitraum Mai bis September finden Vorstellungen auf der Felsenbühne Rathen statt oder auch im Dresdner Zwinger. Regelmäßig werden auch Stücke von Karl May aufgeführt, der in Radebeul gewohnt hat und hier gestorben ist. Seit 1956 steht der 'Freischütz' auf dem Spielplan.
Partnertheater sind Meissen und Freital. Gastspielorte befinden sich zwischen Pirna und Böhlen.
Zurück geht das Theater auf Konzerte in einem Gitterseer Gasthof im Jahre 1945 durch eine kleine Theatergruppe namens Volksoper Dresden, die sich um den Opernsänger Emil Grotzinger scharte. 1949 übernahm die Landesoper Sachsen das Ensemble. 1950 wurde die 'Goldene Weintraube' das Stammhaus in Radebeul. 1951 kamen Schauspieler des Maxim-Gorki-Theaters aus Schwerin dazu. Durch den späteren Zusammenschluss von einerseits der Landesoper und andererseits dem Landesschauspiel erfolgte der heutige Name. Etwa um 1955 kam es zur Auflösung des Stadtorchesters und das Landesbühnen-Orchester trat die Nachfolge an. Nach der Wende um 1989 wurden die Landesbühnen als Staatstheater erhalten. 2012 erfolgte die Umwandlung in eine Gesellschaft in der kommunalen Trägerschaft. Als Folge wurde Radebeul vom Freistaat gezwungen, sich finanziell zu beteiligen. Auch kam es zur Fusion des Orchesters mit der Neuen Elbland Philharmonie und viele Stellen wurden abgebaut.
(fi)
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Landesbühnen Sachsen ist ein Unternehmen der Branche Theater.
Der Firmensitz befindet sich in Radebeul.