Die Sächsische Gestütsverwaltung ist fokussiert auf die Landespferdezucht.
Schwerpunkte der sächsischen Institution mit Sitz in Moritzburg sind die Förderung der Pferdezucht. Entsprechend werden Landbeschäler flächendeckend bereitgestellt und der Samen von Spitzenhengsten vertrieben. Auch gehört die Sicherung des Samens von Hengsten bestimmter Rassen zum Tätigkeitskreis.
Die Gestütsverwaltung besteht aus zwei Standorten.
Im Landgestüt Moritzburg befinden sich 85 Zuchthengste. Bei den Rassen handelt es sich um Warmblut und Schwerem Warmblut sowie Kaltblut und Haflinger. Es stehen 13 Deckstationen sowie Besamungsstationen innerhalb von Sachsen und Thüringen bereit.
Im Hauptgestüt Graditz werden 20 Stuten der Rasse Deutsches Sportpferd sowie fünf Stuten mit Trakehner Abstammung gehalten. Die Grünlandbewirtschaftung umfasst 200 Hektar.
Berühmt sind die Hengstparaden in Moritzburg mit rund 21.000 Zuschauern an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden jeweils im September. Darüber hinaus werden auch Informationen bezüglich des Berufs Pferdewirt offeriert sowie Gestütsschauen oder Konzertveranstaltungen.
Zurück geht die Institution auf einen Erlass von König Anton dem Gütigen im Jahre 1828. Bedingt durch die Kriegsfolgen und der Teilung von Sachsen sollten 38 Hengste als Landbeschäler in dessen Moritzburger Jagdstallungen aufgestellt werden. Von 1873 wurde die Rasse Oldenburger als Zuchtziel eingeführt. Dies geschah im Interesse der Landwirte. Im Zweiten Weltkrieg ging der Stutenbestand größtenteils verloren. 1945 wurde die Züchtung wieder aufgenommen. Ende 1960 begann die Umzüchtung der Schweren Warmblüter mit Englischen Vollbluthengsten. 1956 wurden auch Haflinger als Zuchtrasse aufgenommen.
(fi)
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Sächsische Gestütsverwaltung ist ein Unternehmen der Branche Agrarbetriebe.
Der Firmensitz befindet sich in Moritzburg.