Das wissenschaftliche Leistungsspektrum untergliedert sich in an der Hochschule Mittweida in fünf Fakultäten:
- Ingenieurwissenschaften
- Angewandte Computer- und Biowissenschaften
- Wirtschaftsingenieurswesen
- Soziale Arbeit
- Medien
Darüber hinaus verfügt die Hochschule Mittweida über mehrere Institute wie das Institut Application Center Microcontroller, das Institut für Automatisierungstechnik, das Institut für Soziale Kompetenz, Kommunikation und Wissen sowie das Institut für Energiemanagement.
Ferner bietet die Einrichtung ein Zentrum für Biokinetische Medizintechnik und das Zentrum für innovative Arbeitsplanung und Arbeitswissenschaft. Ergänzt wird die Bandbreite durch die Zentren für Laserapplikation, Sensorik, Förder- und Aufzugstechnik sowie Medienentwicklung und -management.
Großen Wert legt die Hochschule Mittweida auf ihre weltweiten Beziehungen zu 95 Partnern in 25 europäischen und 17 außereuropäischen Ländern. So bestehen bilaterale Kooperationsverträge mit 41Partnereinrichtungen in 26 Ländern. Im Rahmen des EU-Programms Erasmus schloss die Hochschule Mittweida 55 Verträge mit Partnern in 21 europäischen Ländern ab.
Die Hochschule Mittweida blickt auf eine lange Tradition zurück. Der aus Mannheim stammende Ingenieur Carl Georg Weitzel hat im Jahr 1867 im Theaterhaus der Stadt das Technicum Mittweida ins Leben gerufen. Dabei handelte es sich um eine private Ausbildungsstätte. Zahlreiche Studenten kamen hierher, um sich als Maschinenbau-Ingenieure ausbilden zu lassen.
Das Technicum Mittweida war seinerzeit eine der größten privaten Lehreinrichtungen in Deutschland mit Spezialisierung auf dem Gebiet des Maschinenbaus. Im Jahr 1873 stieg die Zahl der Studierenden auf 185 an. Da die räumlichen Kapazitäten schon bald an ihre Grenzen stießen, nutzte Carl Georg Weitzel den heutigen Carl-Georg-Weitzel-Bau. Ab 1874 stand ein erstes eigenes Unterrichtsgebäude zur Verfügung.
Von 1951 an immatrikulierten sich ausschließlich Studenten für die Fachgebiete der Elektrotechnik. In den 1960er Jahren spezialisiert sich die Einrichtung auf dem Gebiet der Steuer- und Regelungstechnik. 1969 kam es zur Gründung der Ingenieurhochschule Mittweida. Die angehenden Hochschulingenieure hatten die Möglichkeit, Fachrichtungen wie Elektroniktechnologie, Informationstechnik oder Gerätetechnik zu studieren. Jeder Absolvent führte ab dem Jahr 1976 den Titel Diplom-Ingenieur.
1988 wurde das Laserapplikationszentrum Lasertechnik und -technologie gegründet. Insgesamt waren während des Wintersemesters 2018/2019 rund 6.600 Studierende an der Hochschule eingeschrieben.
(tl)
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Der Firmensitz befindet sich in Mittweida.