Die Justizvollzugsanstalt JVA Dresden ist zugeschnitten auf männliche Häftlinge.
Kernkompetenz der sächsischen Institution mit Sitz in Dresden ist die Unterbringung von jugendlichen und heranwachsenden sowie erwachsenen Straftätern. Schwerpunktmäßig handelt es sich um die Untersuchungshaft. Darüber hinaus werden aber auch Ersatzfreiheitsstrafen sowie bis lebenslange Freiheitsstrafen vollstreckt. Es handelt sich um die modernste Gefängnisanlage innerhalb des Bundeslandes.
Insgesamt gibt es 805 Haftplätze.
Das Gelände erstreckt sich auf elf Hektar.
Untergebracht sind die Inhaftierten nach dem Differenzierungsgrad. So gibt es Stationen für Erst-Inhaftierte und eine familienorientierte Station für Verheiratete mit mindestens einem Kind. Zudem steht eine Station als 'drogenfreie Zone' als Wohngruppenvollzug bereit.
Zum Alltag gehören arbeitstherapeutische Maßnahmen. Als Eigenbetriebe gibt es eine Polsterei und Tischlerei sowie eine Schlosserei und Kfz-Werkstatt.
Zudem werden Arbeitstherapien offeriert. Dazu gehört das Zeichnen und Basteln oder Papierschöpfen.
Außerdem gibt es Wirtschaftsbetriebe von der Bücherei über die Küche bis zur Wäscherei oder dem Zentrallager.
Auch lassen Unternehmensbetriebe ihre jeweiligen Produkte durch die Gefangenen anfertigen. Dazu zählen das Herstellen von Kinderspielzeug oder Zulieferteile für Automotive.
Neu gebaut wurde die Institution im Jahre 2000. Zuvor war das ehemalige Kasernengelände im Jahre 1996 geräumt und 14 Altgebäude abgerissen worden. 2001 war die Haftanstalt komplett belegt. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 73 Millionen Euro. Seit 2013 werden hier nur männliche Gefangene untergebracht und die Frauen in die JVA Chemnitz verlegt.
(fi)
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JVA Dresden ist ein Unternehmen der Branche Strafvollzugsanstalten.
Der Firmensitz befindet sich in Dresden.