Die MVR Müllverwertung Rugenberger Damm kümmert sich um den Betrieb einer Müllverbrennungsanlage in Hamburg.
Als eine von vier in und um
Hamburg arbeitenden Müllverbrennungsanlagen verbrennt das Werk am Rugenberger Damm im Stadtteil Waltershof am Hafen jährlich etwa 320.000 Tonnen Abfall aus den Haushalten der Hansestadt und vier
niedersächsischen Landkreisen. Das geschieht mittels Rostfeuerung rund um die Uhr.
Bei der Verbrennung entsteht Energie, die in Form von Dampf, Strom und heißem Wasser zur Versorgung von einigen tausend Haushalten in mehreren südlich der Elbe gelegenen Stadtteilen genutzt wird. Bei der Müllverbrennung bleiben diverse Wertstoffe übrig beziehungsweise entstehen erst durch die Wärme. Schlacke, Eisenschrott und verschiedene Nicht-Eisen-Metalle wie Aluminium und Kupfer werden direkt verkauft.
Die Entschwefelungsanlage produziert feinen Gips, der getrocknet ins Baugewerbe veräußert wird. Zudem bildet sich Roh-Salzsäure, die zu dreißigprozentiger technisch reiner Salzsäure aufbereitet und an Chemiefirmen und Kraftwerksbetreiber abgegeben wird. Schlacke wird an als Untergrund für Asphaltdecken in den Straßenbau geliefert.
Die seit 1999 bestehende MVR ist im Besitz von drei Gesellschaftern. Mehrheitseigner ist mit 55 Prozent Vattenfall Europe New Energy. 25 Prozent hält die Stadtreinigung Hamburg. Die übrigen 20 Prozent liegen bei der EWE, der früheren Energieversorgung Weser-Ems. Die MVR selbst ist an der HSK Hanseatisches Schlackenkontor beteiligt.
(sc)
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Müllverwertung Rugenberger Damm (MVR) ist ein Unternehmen der Branche Abfallentsorgung.
Der Firmensitz befindet sich in Hamburg.