Die Elbe-Werkstätten fungieren als Werkstatt für Menschen mit Behinderung und sind zugleich Dachgesellschaft für weitere Einrichtungen.
Seit Ende 2011 sind die ehemaligen Winterhuder Werkstätten sowie die ehemalige Hamburger Werkstatt mit der Elbe-Werkstätten GmbH vereint.
Bis 2010 fungierte die Pier Holding als Dachgesellschaft für die drei stadtnahen Werkstätten. Nach einer Umstrukturierung stiegen die Elbe-Werkstätten zur Muttergesellschaft auf, behielten aber ihre ursprüngliche Funktion bei, während die Pier Service und Consulting als Dienstleister installiert wurde. Hauptgesellschafter ist die kommunale Hamburger Stiftung Rehabilitation und Integration.
Die Werkstätten in
Hamburg arbeiten gemeinnützig und beschäftigen Menschen mit Behinderung in verschiedenen produzierenden Gewerben. Ziel ist es, die Rehabilitation von Menschen mit Behinderung dadurch erfolgreich zu gestalten, dass durch Rücksichtnahme auf die Besonderheit der jeweiligen Behinderung die Persönlichkeit des Einzelnen gestärkt wird. Dafür werden in der Produktion besondere Arbeitsmethoden entwickelt, um Einbeziehung und Anerkennung angemessen leisten zu können.
Durch die umfassenden Einrichtungen der Werkstätten mit zahlreichen Werkzeugen und Maschinen, ist das Unternehmen in der Lage in sehr vielen verschiedenen Feldern aktiv zu sein. Das sind im Folgenden in alphabetischer Reihenfolge:
Druck und Papier, Digitalisierung, Elektro-Recycling, Elektro- und Industriemontage, Garten- und Anlagenpflege, Großküchen, Hausreinigung und Hauswirtschaft, Holzbearbeitung, Mailing-Service und Lettershop, Metallbearbeitung, Möbelfertigung, Näherei, Offset-Druckerei, Reha-Mittel, Repro und Großkopien, Verpackung sowie Zeltvermietung.
Außerdem bietet die Pier Tochterfirma Pier Tempo Zeitarbeit Personalvermittlung und -überlassung. Darüber hinaus kommen noch diverse Tätigkeiten in Betrieben des ersten Arbeitsmarkts hinzu, die dort von den Beschäftigten der Elbe-Werkstätten ausgeführt werden.
Die Arbeitsbedingungen in den Werkstätten sollen einerseits vergleichbar mit anderen Betrieben sein, andererseits jedoch umfassenden Schutz der Mitarbeiter bieten und Rücksicht auf deren Einschränkungen nehmen. Deshalb gibt es zahlreiche Angebote zur Stärkung und Weiterentwicklung der Persönlichkeit. Dazu zählen Weiterbildungsmaßnahmen ebenso wie die Unterstützung künstlerischer Betätigung oder die Teilnahme an sportlichen Aktivitäten.
Durch den anerkannten Status als gemeinnützige Einrichtung ergeben sich für externe Auftraggeber Vorteile. Sie können sich vom Rechnungsbetrag bis zu fünfzig Prozent der Arbeitsleistung als Ausgleichsabgabe anrechnen lassen und zahlen zudem einen verminderten Steuersatz von lediglich sieben Prozent.
(sc)
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Elbe-Werkstätten ist ein Unternehmen der Branche Behindertenwerkstätten.
Der Firmensitz befindet sich in Hamburg.