Die Müllverwertung Borsigstraße, kurz MVB, betreibt eine Müllverbrennungsanlage und Biomassekraftwerk in Hamburg.
Als eine von vier in und um
Hamburg arbeitenden Müllverbrennungsanlagen verbrennt das Werk in der Borsigstraße im Stadtteil Billbrook jährlich etwa 320.000 Tonnen Abfall aus den Haushalten der Hansestadt. Das geschieht mittels Rostfeuerung rund um die Uhr. Bei der Verbrennung entsteht Energie, die in Form von Dampf zur Versorgung von 54.000 Haushalten mit Fernwärme genutzt wird.
Außerdem betreibt das Unternehmen auch ein Biomassekraftwerk. Das verwertet pro Jahr 140.000 Tonnen Altholz und produziert daraus in thermischen Prozessen circa 160.000 Megawattstunden Strom, deren Erzeugung keinerlei Kohlendioxidausstoß nach sich zieht und damit extrem klimafreundlich ist. Die dabei genutzte Rauchgasreinigungstechnik ermöglicht eine Verwertung fast aller anfallenden Reststoffe und deren Rückführung in den Stoffkreislauf.
Die MVB ist im Besitz von zwei Gesellschaftern. Mehrheitseigner ist mit 85,5 Prozent Vattenfall Europe New Energy. Die übrigen 14,5 Prozent liegen bei der E.ON-Tochter E.ON Energy from Waste.
In Betrieb genommen wurde die Müllverbrennungsanlage 1994. Das Biomassekraftwerk folgte 2005. Beide Male gab es Proteste von Umweltschützern, die zum einen bezweifelten, dass die Anlagen voll ausgelastet werden können, und zum anderen eine Verminderung der Luftqualität in Billbrook befürchteten.
(sc)
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Müllverwertung Borsigstraße (MVB) ist ein Unternehmen der Branche Abfallentsorgung.
Der Firmensitz befindet sich in Hamburg.