Die Klosterkammer Hannover ist mit der Verwaltung des ehemals kirchlichen Besitzes betraut.
Im Mittelpunkt der
niedersächsischen Institution mit Sitz in Hannover stehen Besitztümer, die vormals den Kirchen gehört haben. Unterhalten werden damit Kirchen sowie Klöster. Auch werden im Rahmen als Stiftungsorgan vier öffentlich-rechtliche Stiftungen verwaltet, die selbständig sind. Es handelt sich um eine Sonderbehörde, die dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur unterstellt ist. Innerhalb Deutschlands zählt der Klosterfonds zu den größten deutschen öffentlichen Stiftungsvermögen.
Zu den Stiftungen gehören der Allgemeine Hannoversche Klosterfonds und der Domstrukturfonds Verden. Zudem werden das Stift Ilfeld verwaltet sowie der Lüneburger Hospitalfonds St. Benedikt. Zur Institution gehören zudem sechs Klöster in Lüneburg sowie vier Stifte.
Verbunden ist die Tätigkeit als Stiftungsverwaltung mit Verpflichtungen und freiwilligen Leistungen. So werden circa 800 denkmalgeschützte Gebäude erhalten. Darüber hinaus werden Projekte gefördert.
Gegründet wurde die Institution im Jahre 1818. Prinzregent Georg hatte dies durch das Patent ermöglicht. Zusammengeführt wurde dabei das vorhandene Klostervermögen aus der Reformationszeit mit dem Säkularisationsgut der napoleonischen Zeit. Erste Impulse für die Entstehung gehen auf Elisabeth von Calenberg-Göttingen zurück. Die welfische Herzogin hatte bereits 1542 bestimmt, dass das Kirchengut aus der Reformation gesondert verwaltet werden sollte. Im 19. Jahrhundert kam weiteres Kirchengut wie des Südharzer Stiftes Ilfeld oder das Vermögen durch aufgelöste Männerstifte hinzu. In der Nazizeit konnte die juristische Unabhängigkeit bewahrt bleiben.
(fi)
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Klosterkammer Hannover ist ein Unternehmen der Branche Immobilienfirmen.
Der Firmensitz befindet sich in Hannover.