Das Institut Georg Eckert GEI ist renommiert für die Schulbuchforschung.
Kernkompetenz des
niedersächsischen Dienstleisters mit Sitz in Braunschweig sind Medienforschungen von Schulbüchern. Die Schwerpunkte liegen auf der Kulturwissenschaft und Historie. Darüber hinaus finden Beratungen von nationalen sowie internationalen Politikern sowie Organisationen in Bezug auf die Bildung statt. Abgerundet werden die Dienstleistungen durch die Koordination und Vermittlung rund um Schulbuchangelegenheiten auf internationaler Ebene.
Etabliert wurde eine Forschungsbibliothek. Hier gibt es eine Sammlung an Schulbüchern zu den Fächern Geschichte und Sozialkunde sowie Geographie und Religion, die weltweit einzigartig ist. Zur Verfügung gestellt wird zudem ein Portal für Informationen und zur Kommunikation namens Edumeres.net als virtueller Zugang zu den Forschungen. Genutzt werden können Schulbuch-Rezensionen.
Zur Realisierung der Forschungen werden Stipendien vergeben. Auch wird ein spezieller Forschungspreis verliehen für besonders gute Arbeiten. Seit 2012 wird das 'Schulbuch des Jahres' im Rahmen der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.
Historisch gesehen war der erste Weltkrieg mit seinem nationalistischen Denken und das Entstehen von Feindbildern in den Schulbüchern Anlass für die Schulbuchrevision. Dies geschah auf Initiative des Völkerbundes. Die UNESCO führte dieses Bestreben am Ende des zweiten Weltkriegs fort. Neue Anstöße kamen von Georg Eckert, dem späteren Vorsitzenden der UNESCO-Kommission Deutschland. Das Institut entstand 1975, ein Jahr nach dem Tod des Namensgebers. Basis war ein Gesetz vom Niedersächsischen Landtag. 1985 wurde der Institution der 'Prize for Peace Education' verliehen.
(fi)
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Georg-Eckert-Institut ist ein Unternehmen der Branche Forschungszentren.
Der Firmensitz befindet sich in Braunschweig.