Die TU Ilmenau ist eine von vier Universitäten im Bundesland Thüringen. Sie befindet sich am Nordhang des Thüringer Waldes. Knapp 6.500 Studierende waren an der TU Ilmenau Im Wintersemester 2010/2011 eingeschrieben. Der Anteil der international Studierenden lag bei 10 Prozent.
Im Jahr 2010 unterteilte sich die TU Ilmenau in fünf Fakultäten. Dazu zählen die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, die Fakultät für Informatik und Automatisierung, die Fakultät für Maschinenbau und die Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften. Ergänzt wird das Spektrum durch die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften.
Darüber hinaus verfügt die Einrichtung über zentrale Einrichtungen, wie das Universitätsrechenzentrum, die Universitätsbibliothek und das Universitätssprachenzentrum. Auch bietet die TU Ilmenau ein Universitätssportzentrum sowie ein Patentinformationszentrum und Online-Dienste.
2002 eröffnete das Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien. 2009 erfolgte dann die Eröffnung des Energietechnische Zentrums. 2005 wurden in der Einrichtung die bisherigen Diplomstudiengänge auf die Abschlüsse Bachelor und Master umgestellt.
Zum Leistungsangebot zählen 18 Bachelor- und 23 Masterstudiengänge. So können die Studierenden etwa Ingenieurinformatik, Medientechnologie, Optronik, Mathematik und Wirtschaftsmathematik oder auch Angewandte Medienwissenschaften studieren. Darüber hinaus bietet die TU Ilmenau unter anderem die Fächer Medien- und Kommunikationswissenschaft, Maschinenbau und Technische Kybernetik und Systemtheorie.
Die historischen Wurzeln der TU Ilmenau erstrecken sich zurück bis an das Ende des 19. Jahrhunderts. Den ersten Meilenstein der Geschichte setzte die TU Ilmenau im Jahr 1894. In jenem Jahr erfolgte die Eröffnung der privaten Bildungseinrichtung Thüringisches Technikum. Sie wurde von Eduard Jentzen ins Leben gerufen.
Ein Jahr später entstand das Alte Technikum, der heutige Joliot-Curiebau, und 1926 das Technikum, der heutige Faradaybau. 1926 wurde die Einrichtung in Ingenieurschule Ilmenau umbenannt. Zu den Schwerpunkten in der
Ausbildung gehörten Elektrotechnik und Maschinenbau, der Automobil- und Flugzeugbau, Dampfmaschinen, der Brückenbau sowie die Rundfunktechnik.
Im Jahr 1947 wurde aus der Institution eine staatliche Einrichtung. Sie nannte sich ab dem Jahr 1950 Fachschule für Elektrotechnik und Maschinenbau. Im Jahr 1953 wurde die Hochschule für Elektrotechnik gegründet. Es begann die akademische
Ausbildung von Diplom-Ingenieuren.
1963 bekam die Hochschule für Elektrotechnik den Status einer Technischen Hochschule. Nach der politischen Wende im Jahr 1990 wurde die Einrichtung neu organisiert. So erhielt sie den Status einer Universität.
(tl)
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TU Ilmenau ist ein Unternehmen der Branche Hochschulen.
Der Firmensitz befindet sich in Ilmenau.