Das Mecklenburgische Staatstheater ist in der Landeshauptstadt Schwerin angesiedelt.
Dort residiert es in einem der italienischen Renaissance nachempfundenen großen Gebäude aus dem neunzehnten Jahrhundert. Die zwei Spielorte sind der große Saal und das Konzertfoyer. Dazu kommen das direkt benachbarte alte E-Werk und die Theaterprogrammkneipe Werk 3 als weitere Veranstaltungsorte.
Bekannt ist das Theater vor allem durch die im Juni und Juli eines jeden Jahres stattfindenden Schlossfestspiele Schwerin, die im Garten des Theaters mit Blick auf das Schweriner Schloss durchgeführt werden. Sie sind sehr gut besucht und bieten meist klassische Inszenierungen wie zum Beispiel Der Freischütz von Carl Maria von Weber 2011, wo man wegen Renovierung allerdings auf eine Freilichtbühne ausweichen musste.
Das Mecklenburgische Staatstheater zeichnet sich durch einen sehr breiten Spielplan mit jährlich etwa zwanzig Neuinszenierungen aus. Die fünf Sparten des Theaters sind:
- Schauspiel
- Niederdeutsches Schauspiel
- Musiktheater
- Ballett
- Konzerte
Unter Musiktheater fallen Opern, Operetten und Musicals. Puppentheater und ein Theater-Club für Jugendliche runden das Programm des Hauses ab, zu dem auch der Opernchor und die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin, eines der ältesten Orchester in Deutschland, gehören.
Das erste feste Theatergebäude am heutigen Standort wurde 1836 als Großherzogliches Hoftheater eröffnet. Nachdem es 1882 komplett niederbrannte wurde es wieder aufgebaut und 1886 eingeweiht. Als der Großherzog 1918 zurücktreten musste, nutzten die Schweriner das Theater vorübergehend auch für Landtagssitzungen und andere politische Veranstaltungen. Die Schlossfestspiele sind seit 1993 eine der Hauptattraktionen des Theaters.
(sc)
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Mecklenburgisches Staatstheater ist ein Unternehmen der Branche Theater.
Der Firmensitz befindet sich in Schwerin.