Die Firma Anthrazit fördert Kohle .
Im Zentrum des nordrhein-westfälischen Bergwerks mit Sitz in Ibbenbüren steht der Abbau von Kohle. Durch die spezielle Beschaffenheit kommen die Produkte in Anlagen der Wärmeerzeugung sowie der Industrie zum Einsatz. Insbesondere wird die Kohle für die Herstellung von Filteranthrazit für Wasseraufbereitungsanlagen genutzt sowie zur Aufkohlung und Schlackeschäumung in der Stahlindustrie. Genutzt wird die Kohle auch zur Wärmeerzeugung in Privathäusern sowie öffentlichen Gebäuden und Betrieben des Gartenbaus.
Die geförderte Kohle hat einen geringen Anteil an so genannten Flüchtigen Bestandteilen. Aus diesem Grund ist der Anteil an Kohlenstoff hoch, woraus die hohe Heizkraft resultiert. Auch ist der Ascheanteil niedrig und das Produkt zeichnet sich durch eine große Härte aus.
Insgesamt gefördert werden etwa 1,75 Millionen Tonnen jährlich. Von dieser Menge gelangen ca. 1,5 Millionen Tonnen in die Verstromung. Es gibt 5 Grubenschächte. Durch die Tiefe von 1.545 m gehört der Nordschacht zu den tiefsten von ganz Europa.
Vertrieben wird die Nusskohle im Wärmemarkt und der Industrie. Nahezu die Hälfte der Menge wird innerhalb Deutschlands abgesetzt. Auch Belgien und Frankreich sind Absatzmärkte. Ein kleinerer Anteil wird an die Niederlande und weitere Staaten verkauft.
Der Bergbau in Ibbenbüren geht zurück bis ins 15./16. Jahrhundert. 1960 gelang erstmals die Förderung von mehr als 2 Millionen Tonnen jährlich. 1979 wurde das Westfeld stillgelegt. 1999 übernahm der Konzern RAG das Bergwerk.
(fi)
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Anthrazit Ibbenbüren ist ein Unternehmen der Branche Bergbauunternehmen.
Der Firmensitz befindet sich in Ibbenbüren.