Audi ist einer der großen deutschen Automobilhersteller.
Das Produktsortiment von
Audi umfasst zahlreiche Modelle vom Kleinwagen bis zur Oberklasse. Ergänzt wird es durch Cabriolets, Coupés und Sportwagen.
Audi steht als VW-Tochter innerhalb des Konzerns auch für eine eher sportliche Ausrichtung. Mit der eigenständigen Tochtergesellschaft Quattro gibt es eine Firma, die sich um den individuellen Ausbau von Audi-Fahrzeugen, zumeist in eine sportliche Richtung, kümmert.
Verkauft werden die Audi-Modelle weltweit. In Deutschland gibt es ein dichtes Vertriebsnetz von Audi-Händlern, die oftmals auch VW und andere Marken von
Volkswagen anbieten. Das ist zumindest zum Teil auch darauf zurückzuführen, dass
Audi und VW bis 1992 rund zwanzig Jahre lang gemeinsam vertrieben wurden.
Audi unterhält genauso wie Mercedes und BMW eigene Verkaufsniederlassungen, die unter dem Namen Audi-Zentrum geführt werden. Aber nicht jedes Audi-Zentrum gehört zu Audi.
Die eigenen Audi-Zentren sind:
- Audi Zentrum Berlin (Fünf Standorte in Berlin und Potsdam)
- Audi Zentrum Hamburg (Fünf Standorte in Hamburg)
- Audi Zentrum Hannover (Ein Standort in Hannover)
- Audi Zentrum Frankfurt (Zwei Standorte in Frankfurt)
- Audi Zentrum Stuttgart (Vier Standorte in Stuttgart)
Seinen Hauptsitz hat der Autobauer in Ingolstadt, wo auch eines der beiden deutschen Werke angesiedelt ist. Das andere steht in Neckarsulm. Fertigungsstandorte im Ausland sind Györ in Ungarn, Brüssel in Belgien, Bratislava in der Slowakei, das spanische Martorell sowie Aurangabad in Indien und das chinesische Changchun.
August Horch gründete zunächst die August Horch und Cie Motorwagenwerke Zwickau, schied dort aber nach Differenzen mit dem übrigen Vorstand aus. Die untersagten ihm zudem eine Weiterbenutzung seines Namens für die neue Firma, die deshalb ab 1910
Audi heißt.
Audi ist ein lateinischer Imperativ, den man mit hör zu! oder horch! Übersetzen kann. Das Unternehmen wurde 1928 von der Konkurrenz von DKW übernommen.
Die alten Streitigkeiten sind aber vergessen als
Audi sich mit DKW, Wanderer und Horch zur Auto Union zusammenschließt. Deren Logo sind vier ineinander verschlungene Ringe, die auch heute noch für
Audi stehen. Nach 1945 lösten die Sowjets die Auto Union auf. Aus dem Audi-Werk wurde der VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau, der dann bis 1991 den Trabant produzierte. Die Auto Union musste in Westdeutschland in Ingolstadt neu gegründet werden.
Deren Fahrzeuge wurden unter dem Markennamen DKW verkauft. Nachdem Daimler-Benz 1958 die Mehrheit übernommen hatte, stieg 1964
Volkswagen ein. Die Wolfsburger ließen bald darauf die Wagen der Auto Union mit dem alten Logo mit den vier Ringen, aber mit dem neuen noch älteren Namen
Audi vom Fließband rollen. 1969 fusionierte die Auto Union mit der in Neckarsulm ansässigen NSU zur
Audi NSU Auto Union, die ab 1985 als
Audi firmiert.
Im Motorsport zählt
Audi zu den erfolgreichsten Automarken. In der Nachfolge der Auto Union, deren Wagen bereits in den 1930ern zahlreiche Erfolge bei großen Veranstaltungen feiern konnten, sind die Ingolstädter vor allem im Rallyesport und bei den Tourenwagen oft ganz vorne mit dabei. 2011 konnte
Audi zum ersten Mal die 24 Stunden von Le Mans mit einem geschlossenen Prototypen, dem
Audi R18, gewinnen.
(sc)
Wesentliche Mitbewerber von Audi
Autohersteller aus Ingolstadt sind BMW und Mercedes-Benz.
Audi ist ein Unternehmen der Branche Autohersteller.
Der Firmensitz befindet sich in Ingolstadt.