Das Staatstheater Darmstadt ist ein Vierspartenhaus.
Im Fokus des hessischen Veranstaltungshauses mit Sitz in Darmstadt stehen Opernaufführungen und Tanz sowie Schauspiele und Konzerte. Dargeboten werden pro Jahr circa vierzig Produktionen. Für das junge Publikum werden extra Stücke einstudiert wie das Teddybärenkonzert. Auch werden kostenlose Aktionen angeboten sowie Führungen durchs Theater oder offene Proben.
Als Spielstätten gibt es das Große Haus mit 956 Sitzplätzen für Opern und das Kleine Haus mit 482 Plätzen für Schauspiele und Tanzdarbietungen. Vorhanden ist jeweils eine Loge für Behinderte. Auch steht eine Bar mit 60 Plätzen zur Verfügung.
Träger sind sowohl das Bundesland Hessen als auch die Stadt Darmstadt.
Zurückzuführen ist das Staatstheater auf die Gründung des ehemaligen Landestheaters im Jahre 1711. Verwirklicht wurde das damalige Barocktheater auf Drängen der Landgräfin Elisabeth Dorothea. Aufgrund finanzieller Engpässe kam der Betrieb zum Erliegen. 1819 begründete der Großherzog Ludwig I. die Eröffnung eines Hoftheaters für die gesamte Bevölkerung. 1871 brannte das Theater aus und wurde sieben Jahre später wieder aufgebaut. 1919 wurde das Hoftheater zum Landestheater und das Opernhaus wandelte sich zum Kleinen Haus. Unter dem Intendanten Gustav Hartung kam es zu aufsehenerregenden Inszenierungen. Allerdings musste er 1933 wegen seiner jüdischen Herkunft genauso wie Lilli Palmer das Theater verlassen. Als 1972 der Umzug zum Georg-Büchner-Platz erfolgte kam es zur Umbenennung zum Staatstheater. Zwischen 2002 und 2006 erfolgte eine Grunderneuerung.
(fi)
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Staatstheater Darmstadt ist ein Unternehmen der Branche Theater.
Der Firmensitz befindet sich in Darmstadt.