Das Stift Tilbeck ist Träger von zwei Werkstätten im Münsteraner Raum: in Havixbeck und Nottuln. Diese Werkstätten bieten 400 Menschen mit geistiger, psychischer und mehrfacher Behinderung einen Arbeitsplatz. Qualifizierte Mitarbeiter helfen dabei.
Die Angebotsschwerpunkte der Tilbecker Werkstätten liegen in den Bereichen textiler Fertigung, der Industriemontage, Metallverarbeitung, CNC-Bearbeitung, Landschaftspflege sowie im Büroservice und Lettershop. Eigenprodukte sind Designkerzen, Vogelhäuschen, Nistkästen und Stofftiere.
Im Jahre 1891 stiftete die Lehrerin Gertrud Teigelkemper den ihr vererbten Hof in Tilbeck einem sozialen Zweck. Nach der staatlichen Genehmigung entwickelte und leitete sie die Erziehungsanstalt für epileptische Kinder zunächst selbst. Um diese Einrichtung für alle Zeiten zu sichern, übertrug sie die Trägerschaft an die Katholische Kirche. Ordensschwestern der Franziskaner unterstützten sie tatkräftig. So entstanden von 1900 bis 1930 Bauwerke für Wohnen, Pflege und Arbeit, Ernährung und Gebet. Dabei spielte der Aufbau einer Einrichtung der katholischen Caritas im damals protestantischen Preußen zum Ende des Kulturkampfes eine bedeutende Rolle. Das Stift Maria Hilf in Tilbeck wurde zur caritativen Einrichtung für an Epilepsie erkrankte Frauen und Kinder. Nach einer Zwangspause im Zweiten Weltkrieg wurde das Stift für alle behinderten Menschen geöffnet. Die erste Behindertenwerkstatt wurde in den 70er Jahren in Betrieb genommen.
Im Jahre 1998 wurde durch den Alleingesellschafter Bischöflicher Stuhl Münster die Stift Tilbeck GmbH gegründet. Diese übernahm danach die Betriebsführung der gesamten Einrichtungen und Dienste.
(aw)
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Behindertenwerkstätten aus Havixbeck %MA_IST_SIND% .
Stift Tilbeck ist ein Unternehmen der Branche Behindertenwerkstätten.
Der Firmensitz befindet sich in Havixbeck.