Die Segeberger Kliniken Gruppe betreibt eine Reihe von Krankenhäusern und gesundheitlichen Einrichtungen in Schleswig-Holstein.
An vier Standorten in Bad Segeberg und einem in Norderstedt stehen insgesamt gut tausend Betten zur Verfügung. Das medizinische Leistungsangebot ist auf Ganzheitlichkeit ausgerichtet und setzt auf Akutmedizin, Pflege, Rehabilitation und Prävention. Zu den ganzheitlichen Gesichtspunkten zählt auch, dass die Ärzte, das medizinische und das Pflegepersonal fach- und klinikübergreifend zusammenarbeiten. Des Weiteren sind die Segeberger Kliniken akademisches Lehrkrankenhaus der Kieler Christian-Albrechts-Universität.
Die meisten Bereiche sind in der Allgemeinen Klinik, dem früheren Allgemeinen Krankenhaus von Bad Segeberg, angesiedelt wie das Zentrum für Baucherkrankungen sowie die Fachkliniken Innere Medizin, Gynäkologie und Geburtshilfe, Chirurgie, Urologie, Radiologie und Anästhesie. Zudem führt die Unternehmensgruppe das größte norddeutsche Herzzentrum.
Im Pflegebereich gehören ein ambulanter Pflegedienst und ein ambulanter Kinderhospizdienst dazu. Natürlich gibt es in den Krankenhäusern auch die üblichen Serviceleistungen wie Seelsorge und Sozialdienst. Im Segment der Rehabilitation liegen die Betreuungsschwerpunkte in den Bereichen Kardiologie, Neurologie und Psychosomatik. Der präventive Ansatz wird durch ein Gesundheitszentrum abgedeckt, in dem Fitnesskurse und Trainingsgeräte für Privatpersonen angeboten werden.
Darüber hinaus kommen weitere, nicht unmittelbar medizinische Einrichtungen hinzu, die den Patienten einen Wellnessfaktor vermitteln sollen. Allerdings ist der dann auch nicht umsonst. Erholung von operativen Eingriffen ist auch im firmeneigenen Klinik Hotel, direkt am Segeberger See gelegen, möglich. Das Vier-Sterne-Wellnesshaus bietet Urlaubsflair statt Krankenhausatmosphäre. Zimmer sind dort auch für Erholung suchende und Tagungen zu buchen. Außerdem werden auch Appartements und Ferienwohnungen vermietet. Ein Kindergarten rundet das Programm ab.
Diese eher ungewöhnliche Rund-um-Versorgung ist das hinter dem Unternehmen stehende Geschäftsprinzip der geschäftsführenden Gesellschafterin Marlies Borchert. Sie konnte damit - im Gegensatz zur Mehrheit der deutschen Krankenhäuser - schwarze Zahlen schreiben und zog das Interesse der Konkurrenz auf sich. Kaufofferten von großen Klinikketten lehnte sie aber bisher ab.
Mit der Eröffnung eines Herz-Kreislauf-Zentrums beginnt 1974 die unternehmensgeschichte. Sie erfährt Anfang der Neunziger Jahre eine ungewöhnliche Wendung als die finanzielle Situation Anlass zu größter Sorge bietet. Die damalige Personalchefin Marlies Borchert nimmt das Heft in die Hand, präsentiert ein Konzept und verhandelt über ein Jahr, bis sie von den Banken das Geld bekommt um die 86 Gesellschafter auszuzahlen. Sie baut im Anschluss die Kliniken vor allem in der Neurologie und Psychosomatik stark aus und übernimmt 2003 das Allgemeine Krankenhaus von Bad Segeberg. 2009 fällt der Startschuss für den Neubau eines Bettenhauses.
(sc)
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Segeberger Kliniken Zentrale ist ein Unternehmen der Branche Kliniken.
Der Firmensitz befindet sich in Bad Segeberg.