Das RoMed Klinikum Rosenheim ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung. Es erfüllt einen überregionalen Versorgungsauftrag und besitzt die Versorgungsstufe II. Seit dem Jahr 1978 ist das RoMed Klinikum Rosenheim Akademisches Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München. Neben einer Ausbildungsstätte für Medizinstudenten bietet die Einrichtung eine hauseigene Berufsfachschule für Krankenpflege.
Um eine verbesserte fach- und klinikübergreifende kompetente Versorgung zu gewährleisten, gründete das in Bayern gelegene Klinikum zusammen mit den niedergelassenen Ärzten, Kliniken, Reha-Einrichtungen und externen Kooperationspartnern mehrere Zentren.
Das medizinische Leistungsangebot erstreckt sich von zwölf Hauptfachabteilungen, zwei Instituten, einem Medizinischen Versorgungszentrum bis hin zu einem Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Konsiliardienst. Zu den medizinischen Fachbereichen zählen die Anästhesie, die Chirurgie, die Internistische Intensivmedizin, die Neurologie und drei Medizinischen Kliniken.
Darüber hinaus verfügt die Einrichtung über eine Orthopädie, eine Radiologie, eine Kinderklinik, eine Urologie sowie eine Psychiatrie und Psychotherapie. Abteilungen für Palliativmedizin, Psychoonkologie, Strahlentherapie und Nuklearmedizin ergänzen das breit gefächerte Angebot.
Die chronologischen Wurzeln reichen zurück bis ins 16. Jahrhundert. Zu jener Zeit errichtete die Marktgemeinde Rosenheim am Hammerbach ein Leprosenheim, eine Pflegestätte für arme kranke Leute, ein. Wesentlich fortschrittlicher war im Jahr 1813 die Gründung einer Krankenanstallt an der Heilig-Geist-Straße. Hier nahmen ab dem 1862 die Schwestern der Franziskanerinnen aus Mallersdorf die Pflegearbeit auf.
Im Jahr 1875 konnte an der Ellmaierstraße ein Krankenhaus mit 60 Betten errichtet und eingeweiht werden. Da das Krankenhaus in den Folgejahren, wie auch im Ersten Weltkrieg größtenteils überbelegt war, wurde 1927 mit den Baumaßnahmen und der grundlegenden Renovierung des Altbaues begonnen.
Während des Zweiten Weltkrieges fungierte das Städtische Krankenhaus als Reservelazarett. Da der Aus- und Umbau aus dem Jahr 1927 nicht mehr ausreichte, erfolgte ein erneuter Umbau, der 1968 zu einem vorläufigen Ende kam.
Im Jahr 2010 verfügte das RoMed Klinikum Rosenheim über knapp 650 Betten. Diese waren auf 22 bettenführende Stationen aufgeteilt. Mehr als 27.000 Patienten wurden stationär und circa 35.000 Patienten ambulant behandelt.
(tl)
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RoMed Klinikum Rosenheim Hauptverwaltung ist ein Unternehmen der Branche Kliniken.
Der Firmensitz befindet sich in Rosenheim.