Die Ostdeutsche Eisenbahn, kurz ODEG, ist für den öffentlichen Personenverkehr per Bahn in Teilen Ostdeutschlands verantwortlich.
Das Nah- und Regionalverkehrsnetz reicht von Wismar im Norden bis nach Bischofswerda und Zittau im Süden, von Hagenow im Westen bis nach Frankfurt an der Oder im Osten und beinhaltet auch einige Berliner Bahnhöfe. Insgesamt gibt es fünfzehn Linien mit rund 200 Haltestellen bei einer Streckenlänge von circa 1.450 Kilometern.
Die ODEG erbringt ihre Verkehrsleistungen im Auftrag der vier Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern,
Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt sowie des Zweckverbandes Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien.
Seinen Hauptsitz hat die ODEG in Parchim im südlichen Mecklenburg. Zwei Verwaltungssitze werden in
Berlin und Görlitz unterhalten. In Görlitz ist auch einer der drei Betriebsstandorte der Tochtergesellschaft ODIG Ostdeutsche Instandhaltungsgesellschaft. Die beiden anderen sind in Eberswalde und Parchim. Dort werden die knapp fünfzig, von außen in gelb-grün gehaltenen Züge gewartet und gereinigt.
Gegründet wurde die ODEG im Jahr 2002. Sie ist zu je fünfzig Prozent im Besitz der Benex und der Prignitzer Eisenbahn. Die Benex ist eine Beteiligungsgesellschaft für Schienen- und Busverkehr, die zu 51 Prozent der Hamburger Hochbahn und zu 49 dem britischem Infrastrukturinvestor International Public Partnership gehört. Die Prignitzer Eisenbahn ist eine Tochter der Netinera Deutschland, früher Arriva. Hinter Netinera steht ein Konsortium der italienischen Staatsbahn Ferrovie dello Stato und des Finanzinvestors Cube Infrastructure.
(sc)
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ODEG Ostdeutsche Eisenbahn ist ein Unternehmen der Branche Bahngesellschaften.
Der Firmensitz befindet sich in Parchim.