Die Firma Leine-Fleisch agiert als Schlachtbetrieb.
Kernkompetenzen des Unternehmens aus Niedersachsen mit Sitz in Laatzen sind Schlachtungen von Schweinen. Betont werden die Anlieferungswege von höchstens 150 Kilometern. Geschlachtet werden ausschließlich Tiere, die in Deutschland aufgewachsen sowie gemästet wurden. Es besteht ein Rückverfolgungssystem des kompletten Produktionsprozesses. Auch ist ein Monitoring im Einsatz, das sich von der Anlieferung der Lebendtiere bis zur Auslieferung der Fleischprodukte erstreckt. Abgesehen von Standarderzeugnissen werden auch Bioqualitäten offeriert. Beliefert werden sowohl Traditionsmetzger als auch die Fleischindustrie in Deutschland sowie auf europaweiter Ebene.
Gegründet wurde das Unternehmen unter der Firmierung Vogler. Der Betrieb gehörte vormals zu den Top 5 innerhalb der Branche. 2017 erfolgte die Insolvenz. Übernommen wurde der Betrieb von einer Betreibergesellschaft. 2018 kam der Schlachthof aufgrund einer Anzeige des Deutschen Tierschutzbüros in die Schlagzeilen. Heimlich gemachte Videoaufnahmen demonstrierten Tierquälereien. Daraufhin distanzierten sich verschiedene Kunden wie
Aldi Nord und Süd vom Anbieter und stellten nach der Berichterstattung die Bestellungen ein. Bei Prüfungen durch die Behörde konnten jedoch keine Beanstandungen festgestellt werden. Allerdings wurde das Biosiegel damals aberkannt. Nachdem der Betrieb die Vorwürfe eingeräumt und dem Subunternehmer, der für die Tierquälerei verantwortlich war, gekündigt hatte, erfolgte die Rehabilitation des Schlachthofs und erste Kunden wie Wurst-Basar nahmen die Geschäftsbeziehungen wieder auf.
(fi)
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Leine-Fleisch ist ein Unternehmen der Branche Fleischwarenindustrie.
Der Firmensitz befindet sich in Laatzen.