Die eingetragene Genossenschaft Landgard ist Deutschlands führende Vermarktungsorganisation im Gartenbau.
Ihr Hauptaufgabengebiet ist der Verkauf von Schnittblumen, Beet- und Balkonpflanzen, Gärtner- und Floristikbedarf sowie von Obst und Gemüse. Da es sich um eine Genossenschaft handelt, ist Landgard zu hundert Prozent im Besitz der ihr angehörigen Gärtner und vertritt deren Interessen. Zu Landgard gehören rund 4.000 Anlieferer und etwa 25.000 Einkäufer-Kunden.
Das operative Geschäft wird über die Gesellschaften Landgard Blumen und Pflanzen mit Sitz in Straelen, Nordrhein-Westfalen, und über Landgard Obst und Gemüse, deren Hauptsitz sich im rheinischen Bornheim-Roisdorf befindet, abgewickelt. Dabei wird nach dem Prinzip einer dezentralen Produktion durch die einzelnen Mitglieder, aber einer zentralen Vermarktung durch den Konzern verfahren.
Die Vermarktung in Deutschland funktioniert flächendeckend. Das Unternehmen betreibt über Abholmärkte, die unter dem Namen Cash-&-Carry-Märkte fungieren, große Versteigerungen für Topfpflanzen, Schnittblumen sowie für Obst und Gemüse vor allem für den Facheinzelhandel.
Die erste Umsetzung einer zentralen Vermarktung fand im Jahr 1910 unter der Leitung von Hans Tenhaeff statt. In der Folgezeit entstand eine Reihe von Genossenschaften für Gärtner. 1974 fusionierten mehrere Erzeugergenossenschaften zur Union gartenbaulicher Absatzmärkte. Durch eine weitere Fusion mehrerer rheinländischer Genossenschaften und der Fleurfrisch Stuttgart entstand 2005 Landgard.
(sc)
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Landgard ist ein Unternehmen der Branche Landhandel.
Der Firmensitz befindet sich in Straelen.