Das Klinikum Westfalen entstand 2010 aus der Fusion zwischen den beiden Krankenhäusern Klinik am Park in Lünen und dem Knappschaftskrankenhaus Dortmund. Seit 2013 gehört auch das Hellmig-Krankenhaus Kamen dazu.
Das Knappschaftskrankenhaus Dortmund ist ein Akutkrankenhaus der Regelversorgung.
Es dient als akademisches Lehrkrankenhauses der Ruhr-Universität Bochum und verfügt über gut 460 Betten. Die Wirkungsbereiche des Hospitals sind in elf Fachkliniken sowie acht interdisziplinär arbeitende Organ- und Kompetenzzentren unterteilt. Schwerpunkte sind die vier Zentren zur Behandlung von Krebspatienten, die auf die Segmente Darmkrebs, Prostatakrebs, Lungenkrebs und Brustkrebs ausgerichtet sind.
Die Kliniken sind im Einzelnen für folgende Bereiche verantwortlich: Anästhesie und Intensivmedizin, Chirurgie, Frauenklinik und Geburtshilfe, Innere Medizin, Pneumologie, Neurologie, Nuklearmedizin, Radiologie, Radioonkologie und Strahlentherapie, Orthopädie sowie Urologie.
Für die nichtmedizinische Seite der Betreuung stehen im Krankenhaus verschiedene Services, Dienste und Einrichtungen zur Verfügung. Ein Restaurant und ein Kiosk dienen zur allgemeinen Verpflegung. Zudem gibt es einen Raum der Stille und eine Apotheke. Tägliche Dienst- und Serviceleistungen werden von einer rechtlich ausgelagerten Gesellschaft übernommen.
Wie der Name des Krankenhauses bereits erkennen lässt, ist die Knappschaft der Träger der Einrichtung. Aus der wurde 2004 nach Fusion die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See. Sie steht inzwischen auch für andere Personen, die nichts mit dem Bergbau zu tun haben, offen.
Die Knappschaften waren früher die genossenschaftlichen Vereinigungen der Bergleute, der Knappen. Sie betrieben schon früher zur Versorgung ihrer Klientel eine ganze Reihe von Krankenhäusern. Das in Dortmund war zwar schon seit Anfang des letzten Jahrhunderts immer wieder geplant und existierte in ähnlicher Form kurzzeitig vorm Ersten Weltkrieg. Mit dem Bau begann man allerdings erst 1955. Die Eröffnung folgte drei Jahre später.
Seit 2013 gehört das Hellmig-Krankenhaus in Kamen zum Klinikum Westfalen.
Die geschichtlichen Wurzeln des Hellmig-Krankenhausrd gehen zurück bis ins 19. Jahrhundert. Im Jahr 1882 wurde die Hellmig-Stiftung gegründet. Ziel war es, unter Leitung eines evangelischen Kuratoriums ein evangelisches Krankenhaus für Kamener Bürger aller Konfessionen zu errichten. Im Jahr 1884 begann die Krankenpflege in einem gemieteten Haus an der Nordenmauer. Hier fanden 13 Betten Platz.
1889 wurde ein komplett neues Krankenhauses mit 33 Betten eingeweiht. Bereits zehn Jahre später wurde der erste Erweiterungsbau notwendig. 1938 folgte die
Übernahme des Krankenhauses durch die Stadt. Der Name Hellmig konnte bis heute beibehalten werden, um das Andenken an die Gründungsinitiatorin zu wahren. Durch Bomben wurde das Haus zu einem beträchtlichen Teil im Februar 1945 zerstört.
1953 konnte das wiederaufgebaute Krankenhaus an der Nordstraße bezogen werden. Zwischen 1980 und 1985 wurde das Krankenhaus neu errichtet. Abteilungen wie die Chirurgie, die Innere Medizin, die Anästhesie, die Frauenheilkunde und Geburtshilfe konnten sich niederlassen.
Seit 2015 gehört auch das ehemalige Evangelische Krankenhaus Lütgendortmund zum Klinikum Westfalen.
(sc)
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Knappschaft Kliniken Westfalen Hauptverwaltung ist ein Unternehmen der Branche Kliniken.
Der Firmensitz befindet sich in Dortmund.