Kamag hat sich auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Schwerlast- und Spezialfahrzeugen ausgerichtet.
Die Fahrzeuge sind auf extremste Bedingungen und Lasten ausgelegt. Zum Beispiel auf den Transport von über tausend Grad heißen Flüssigkeiten, von Raketenmotoren oder von kompletten Schiffen. Es ist branchenübergreifend tätig. Die wichtigsten Kunden arbeiten aber in einer der folgenden Sparten beziehungsweise benötigen sie die Spezialfahrzeuge für eine der folgenden Transportmöglichkeiten:
- Stahlindustrie
- Straßentransport
- Werft- und Offshore-Industrie
- Logistik und Umschlagtechnik
- Anlagenbau
- Luft- und Raumfahrt
- Sonderfahrzeuge
Zu den Sonderfahrzeugen gehören Glastransporter, Werkzeugwechselwagen, Industrietransporter mit Kippeinrichtung, Zugmaschinen und fahrerlose Transportsysteme. Das in Ulm ansässige Unternehmen handelt auch mit gebrauchten Fahrzeugen.
Kamag hat noch zwei Schwesterfirmen, Scheuerle und Nicolas, die beide ebenfalls im Bereich von Schwerlastfahrzeugen tätig sind und zur Unternehmensgruppe von Otto Rettenmaier aus Heilbronn gehören. Die ist neben der Nutzfahrzeugsparte auch im Immobiliensegment, im Weinanbau, bei Bau- und Handwerkermärkten sowie in der Herstellung von Faserstoffen aktiv. Gemeinsam bilden Kamag, Scheuerle und Nicolas die TII, die Transporter Industry International Group.
Gegründet wurde das Unternehmen 1969. Zwei Jahre später entwarf und baute es den ersten hydrostatisch angetriebenen Hubwagen. Ab 1979 wurde auch verschiedentlich für die NASA gearbeitet. Rettenmaier kaufte das Unternehmen 2004 und integrierte es in seinen Geschäftsbereich der Schwerlastfahrzeuge.
(sc)
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Nutzfahrzeughersteller aus Ulm %MA_IST_SIND% .
Kamag ist ein Unternehmen der Branche Nutzfahrzeughersteller.
Der Firmensitz befindet sich in Ulm.