Die Insel Mainau im Bodensee ist zu einem komplett zu besichtigenden Freizeitpark ausgebaut.
Sie ist gut einen Kilometer lang und 600 Meter breit. Offiziell ist sie ein Stadtteil von Konstanz und befindet sich im Besitz der schwedischstämmigen Adelsfamilie Bernadotte. Für Touristen ist die Insel ganzjährig zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang zu besichtigen. Sie ist entweder über eine Brücke oder einen eigenen Schiffsanleger zu erreichen.
Sie wird auch Blumeninsel genannt, weil sie über ein extrem mildes Klima verfügt, das auch mediterrane und subtropische Pflanzen gedeihen lässt. Unter anderem wachsen Palmen auf Mainau. Deshalb lockt die Insel zum einen durch ihre Vegetation, zum anderen durch ihre Bauwerke.
Architektonischer Mittelpunkt ist das zwischen 1739 und 1746 errichtete Deutschordensschloss, in dem die gräfliche Besitzerfamilie lebt. Teile des Anwesens sind für Publikum dauerhaft zugänglich gemacht und werden bei Veranstaltungen oder Ausstellungen je nach Bedarf erweitert. Dazu kommt eine im barocken Stil erbaute Kirche.
Weitere Attraktionen sind das Palmenhaus, eines der größten Schmetterlingshäuser in Deutschland, das Arboretum als ein Park mit zahlreichen verschiedenen, teilweise exotischen Bäumen vom Mammutbaum bis zur Zeder, ein Bauernhof, das Mainau-Kinderland sowie viele, teils saisonale Gärten, in denen bestimmte Blumenarten im Zentrum stehen.
Prinz Lennart verzichtet 1932 wegen der Heirat mit einer bürgerlichen Frau auf die schwedische Thronfolge und lässt sich dauerhaft auf Mainau nieder. 1974 bringt er mit seiner Frau die Insel in eine gemeinnützige Stiftung ein. Zudem wird ein Unternehmen gegründet, dass sich um die Insel kümmert und sie gleichzeitig gegen Gebühr für Besichtigungen quasi komplett zugänglich macht. Die Geschäftsführung obliegt bis heute der Familie Bernadotte.
(sc)
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Insel Mainau ist ein Unternehmen der Branche Freizeitparks & Attraktionen.
Der Firmensitz befindet sich in Konstanz.