Indulor Chemie ist ein mittelständisches transnationales Familienunternehmen aus dem Bereich Grundstoffchemie mit Spezialisierung auf makromolekulare Chemie. Insbesondere konzentriert sich das Unternehmen auf die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von Emulsions-, Lösungs- und Massepolymerisaten.
Der Hauptlieferant im Bereich Druckfarben und Überdrucklacke verfügt über eine Produktionskapazität von mehr als 80.000 Tonnen. Damit kann es seine weltweit angesiedelten Kunden mit Dispersionen und Festharzen beliefern.
Ein wesentliches Standbein in der Produktpalette macht die Gruppe der Überdrucklacke aus. Die Überdrucklacke werden in erster Linie im Bogenoffsetdruck eingesetzt. In der Sparte Überdrucklacke besteht das Sortiment aus Additiven, Festharzen, Festharzlösungen, Glanzlacken, Hochglanzlacken, Mattlacken und speziellen Lacken. Darunter fallen unter anderem Hochglanz-, Blister- und hitzefeste Lacke für besondere Applikationen.
Ebenso fest im Portfolio verankert sind Druckfarben. Zusammen mit Druckfarbenherstellern hat Indulor Chemie Bindemittel und Additive für den Flexo- und Tiefdruck entwickelt. So können Wellpappe, Verbundmaterialien, Briefumschläge, flexible Verpackungen und Papierverpackungen bedruckt werden.
In der Sparte Bauchemie besteht das Angebot aus Bindemitteln für Grundierungen, Dispersionsfarben, Putze, Beschichtungen für Glasgittergewebe, Klebstoffe und Dichtungsmassen.
Neben Pflegeprodukten, wie Additiven für Kosmetika, Shampoos und Reinigungsmitteln, bietet das Unternehmen Produkte zur Holzveredelung. Beispielhaft hierfür sind Additive und Bindemittel für Holzlacke und -Lasuren, Grundierungen und Druckfarben.
Die Anfänge des in zweiter Generation geführten Unternehmens gehen zurück bis in die späten 1970er Jahre. 1978 gründete Erwin Fengler die Firma Indulor Chemie im
niedersächsischen Ankum. Zunächst richtete das Unternehmen das Hauptaugenmerk auf die Entwicklung von Klebrohstoffen.
Highlight im Jahr 1988 war die Eröffnung der ersten eigenen Produktionsstätte in Bramsche-Hesepe. Durch den Bau dieser Produktionsanlage war man in der Lage, dem stetig wachsenden Kundenstamm sowie der kontinuierlichen Erweiterung der Produktpalette Rechnung zu tragen. Von diesem Standort aus konnte das Unternehmen seine Kunden mit 15.000 Tonnen Dispersionen versorgen.
Das Jahr 1997 war geprägt von der Eröffnung der zweiten Produktionsstätte im südostsachsen-anhaltinischen Bitterfeld-Wolfen. Hier installierte man Produktionsanlagen für Dispersionen sowie zwei Festharzlinien. Indulor Chemie produzierte als einer der ersten Hersteller in Europa Festharze in Pellet-Form.
2006 machte der Spezialist für makromolekulare Chemie mit der Eröffnung des Zentrums für Polymerentwicklung und Anwendungstechnik auf sich aufmerksam.
Durch die Akquisition des Unternehmens Blankophor im Jahr 2010 konnte Indulor Chemie seine Produktpalette um optische Aufheller erweitern. Blankophor, das in der Papierindustrie angesiedelt ist, stellt ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Indulor-Gruppe dar.
Seinen Sitz hat Indulor Chemie im
niedersächsischen Ankum. Die Gemeinde befindet sich im Landkreis Osnabrück.
(tl)
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Indulor Chemie ist ein Unternehmen der Branche Chemieunternehmen.
Der Firmensitz befindet sich in Ankum.