Hunger fertigt Komponenten und Systeme und konzentriert sich auf beratungsintensive Problemlösungen für die Sparten Hydraulik und Automotive.
Dabei liegt auf dem hydraulischen Bereich das Hauptaugenmerk. Von den Geschäftssegmenten sind die meisten aus eben diesem Bereich. Lediglich die beiden letzten gehören zum Bereich Automotive:
- Hydraulikzylinder
- Oberflächenbeschichtungen
- Dichtungs- und Führungselemente
- Hydraulikaggregate
- Drehverteiler
- Schwenkantriebe
- Gelenklager und -köpfe
- Gleitlagerbuchsen
- Hydraulikventile
- Schleifmittel
- Anhängerkupplungen
- Blechverarbeitung
Seinen Stammsitz hat das Unternehmen in Würzburg. Rechtlich sind die Niederlassungen an den einzelnen Standorten insgesamt vierzehn selbstständige Firmen. Dazu kommen im Ausland je eine Vertretung in der
Schweiz, in den USA, in Großbritannien, Indien und China, die offiziell alle Töchter von W. Hunger International in Würzburg sind.
Walter Hunger begann nach Kriegsende 1945 mit verschiedenen Geschäften im sächsischen Frankenberg. Sein erster Erfolg war 1948 ein Kippmechanismus für Lastzüge, woraufhin die nächsten Jahre von einem permanenten Aufschwung gekennzeichnet waren, der Hunger zu einem der größten Privatunternehmer der DDR aufsteigen ließ.
Als jedoch eine Verstaatlichung seines Betriebs drohte, floh er 1958 zusammen mit einigen Mitarbeitern nach Westdeutschland. Dort wagte er in Lohr am Main den Neustart, der ebenfalls erfolgreich verlief. Nach der politischen Wende wurden ihm 1991 seine in Ostdeutschland gelegenen ehemaligen Firmenbesitzungen rückübertragen.
Firmengründer Walter Hunger erhielt 1991 die Ehrendoktorwürde an der Technischen Universität Chemnitz. Vier Jahre später bekam er den Umweltpreis des Bundesverbandes der deutschen Industrie verliehen. 1996 konnte er für sein soziales Engagements das Bundesverdienstkreuz entgegennehmen.
(sc)
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Hunger Group ist ein Unternehmen der Branche Hydraulik.
Der Firmensitz befindet sich in Würzburg.