Der Nordhafen Hannover ist ausgerichtet auf Großmotorgüterschiffe.
Im Mittelpunkt des
niedersächsischen Unternehmens mit Sitz in Hannover steht der Betrieb der Hafenanlage inklusive des Güterumschlags. Einerseits handelt es sich beim Nordhafen um einen Binnenhafen am Mittellandkanal und andererseits um einen Umschlagplatz für den Hinterlandverkehr des Seehafens.
Die Hafenanlage ist etwa drei Kilometer lang und erstreckt sich von den Stadtteilen Marienwerder über Stöcken bis zum Nordhafen. Insgesamt beträgt das Hafengebiet 85 Hektar. Selbst Großmotorgüterschiffe können in den Hafen einfahren. Die Länge des Kais erstreckt sich auf 2,3 Kilometer und der Schienenweg auf 23 Kilometer.
Verfügbar ist eine Verladeeinrichtung für Nutzfahrzeuge.
Auch gibt es eine Umschlaganlage für die Schwergutfracht sowie sechs Umschlagskräne und zwei Reachstacker.
Betont wird die Schiffsentladung von 800 Tonnen innerhalb einer Stunde.
An Schwergut kann bis 400 Tonnen Gesamtgewicht verladen werden.
Pro Jahr werden 1.400 Schiffe sowie 30.000 Güterwaggons umgeschlagen.
Angesiedelt haben sich rund 30 Betriebe mit etwa 20.000 Beschäftigten. Vertreten ist zum einen das Unternehmen VW als Fahrzeugindustrie inklusive der Zulieferindustrie sowie die Chemische Industrie. Auch die Verpackungsindustrie oder der Mineralölhandel sind vertreten sowie Speditionen und die Recycling-Wirtschaft. Ferner profitiert das Gemeinschaftskraftwerk Hannover von der Belieferung mit Steinkohle über den Nordhafen.
1918 war der Bau abgeschlossen und der Hafenbetrieb begann. Seit 1926 ist der Nordhafen im Besitz von Hannover. 1988 wurde die Schwergutumschlagsanlage in Betrieb genommen und 1989 der Kohleumschlag für das Kraftwerk.
(fi)
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Hafen Hannover ist ein Unternehmen der Branche Hafenbetriebe.
Der Firmensitz befindet sich in Hannover.