Die Gewerkschaft GDL organisiert die Lokomotivführer.
Im Fokus der hessischen Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer GDL mit Sitz in Frankfurt am Main stehen die Interessen der Mitglieder. Mit einbezogen werden die beruflichen und sozialen als auch die wirtschaftlichen und rechtlichen Belange. Einer der Schwerpunkte ist die angemessene Entlohnung. Dabei spielt es keine Rolle, bei welcher Bahn der jeweilige Mitarbeiter beschäftigt ist. Darüber hinaus geht es um die Herstellung von gleichen Wettbewerbsbedingungen in Bezug auf die verschiedenen Verkehrsträger durch die Politik.
Organisiert wird die Mehrheit der Lokomotivführer sowohl bei der Deutschen Bahn als auch den Privatbahnen. Es besteht eine Mitgliedschaft mit der 'Autonomen Lokomotivführer-Gewerkschaft' in Rom.
Historisch betrachtet handelt es sich bei der Gewerkschaft um die älteste in Deutschland. Die Gründung fand 1867 unter dem Namen Verein Deutscher Lokomotivführer VDL statt. Ziel war die Gründung einer Hilfskasse, denn die Altersversorgung war mangelhaft. Durch die hohe Arbeitsbelastung mussten Lokomotivführer ihren Beruf früh aufgeben. Nachdem 1918 infolge der Weimarer Republik das Vereinsrecht keiner Beschränkung mehr unterworfen war, erfolgte 1919 die Umwandlung zur Gewerkschaft. In der Nazizeit wurden die Gewerkschaften zerschlagen und es kam 1937 zur Auflösung. 1946 wurden in den westlichen Besatzungszonen erste Ortsgruppen gebildet. 1949 fand die Generalversammlung statt. 1950 vollzog sich der Beitritt zum DBB Deutschen Beamtenbund. 1990 kam es zur Gründung in der ehemaligen DDR. 1991 erfolgte der gesamtdeutsche Zusammenschluss.
(fi)
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Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer ist ein Unternehmen der Branche Gewerkschaften.
Der Firmensitz befindet sich in Frankfurt am Main.