Der Verein EinDollarBrille versorgt arme Menschen mit Sehgläsern.
Im Mittelpunkt der Institution aus Bayern mit dem Sitz in Erlangen steht die Anleitung zur Herstellung einer Brille. Der Materialwert liegt bei etwa einem Dollar. Zum Einsatz kommen Federstahl und Gläser aus Polycarbonat inklusive einem Schrumpfschlauch. Auf Wunsch werden auch maximal zwei Schmuckperlen aufgesetzt. Zur Herstellung ist eine Biegemaschine notwendig. Für die
Ausbildung von Fachkräften wurde ein Konzept erarbeitet. In den Entwicklungsländern entstehen die Brillen gemeinsam mit Augenärzten oder auch Optikern. Die Dauer der
Ausbildung beträgt ein Jahr. Auf diese Weise werden auch Arbeitsplätze geschaffen. Berücksichtigt werden insbesondere auch benachteiligte Gruppen.
Versorgt wurden bis zum Geschäftsjahr 2019 rund hunderttausend Menschen mit EinDollarBrillen. Als Ziel wurde postuliert, rund 150 Millionen Brillenexemplare herstellen zu lassen und zu verkaufen. Entsprechend der Weltgesundheitsorganisation benötigen 544 Millionen Menschen eine Lesebrille, können sich jedoch keine leisten.
Initiiert wurde die EinDollarBrille vom Lehrer Martin Aufmuth im Jahre 2010. Damals entwickelte der Mathematiker und Physiker ein Exemplar, bei dem die Materialkosten oder Werkzeuge ein Dollar kosteten. Für diesen Zweck wurde eine Biegemaschine für das Gestell entwickelt und das Gebrauchsmuster angemeldet. Die Gründung des Vereins erfolgte Mitte 2012. Zwei Jahre später widmete sich ehemalige Lehrer ganz seiner Idee und präsentierte das Konzept der Unesco. Durch die Resonanz entstanden immer mehr Regionalgruppen in Deutschland und der Schweiz.
(fi)
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EinDollarBrille ist ein Unternehmen der Branche Nichtregierungsorganisationen (NGO).
Der Firmensitz befindet sich in Erlangen.