Das Deutsches Institut für Normung oder kurz DIN ist eine Organisation, die Normen und Standards für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft entwickelt. Das DIN hat zwar rechtlich den Status eines gemeinnützigen Vereins, ist aber privatwirtschaftlich organisiert, das heißt, an Gewinn ausgerichtet. Mehrere Tochter- und Beteiligungsgesellschaften des Instituts finanzieren durch ihre Gewinne die gemeinnützige Arbeit. Gewinne werden durch Verlagsaktivitäten und Verkauf von Regularien erzielt.
Etwa 29.000 externe Spezialisten und ungefähr 380 eigene Mitarbeiter konzipieren pro Jahr in 77 Normausschüssen und Kommissionen nahezu 2.600 Normen, Norm-Entwürfe und Vornormen. Diese finden ihre Anwendung in Vorschriften, rechtlichen oder technischen Entscheidungen in Wirtschaft, Politik und Justiz. DIN-Normen fallen unter das Urheberrechtsgesetz, da sie als schöpferische Sprachwerke gelten.
Hauptsitz des Instituts ist seit 1917
Berlin, wo die Einrichtung als Normausschuss der deutschen Industrie gegründet wurde. Das DIN versucht, gemeinsam mit den Vertretern der interessierten Kreise konsensbasierte Normen markt- und zeitgerecht zu erarbeiten. Als interessierte Kreise gelten Handel, Industrie, Wissenschaft, Verbraucher und Behörden.
Auf Basis eines Vertrages mit der Bundesrepublik Deutschland ist das DIN als die nationale Normungsorganisation in den europäischen und internationalen Normungsorganisationen anerkannt. Heute ist die Normungsarbeit des DIN nahezu vollständig auf den europäischen und internationalen Markt ausgerichtet.
(jb)
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DIN Deutsches Institut für Normung ist ein Unternehmen der Branche Prüfdienstleister.
Der Firmensitz befindet sich in Berlin.