Der Kakaohersteller Delfi Cocoa wurde 2013 übernommen von der Barry Callebaut Deutschland. Barry Callebaut ist auch tätig in der Herstellung von Kakao- und Schokoladenprodukten.
Die Produktionslinien unterteilen sich in Angebote für die weiterverarbeitende Industrie sowie für Kunden aus Gastronomie und Bäckereihandwerk. Darunter zum Beispiel nutzungsfertige Füllungen, Dekorationen und Lasuren aus der Produktpalette Kakaomassen, Kakaobutter, Kakaopulver sowie Spezialprodukte in Form von pulverisierten, kristallinen oder entfetteten Varianten. Die Marken sind unter anderem Callebaut, Cacao Barry, Carma, Chocolate Masters, Van Leer, Van Houten, Caprimo, Le Royal und Bensdorp.
Barry Callebaut Deutschland gehört zu dem in Zürich ansässigen Konzern Barry Callebaut. Dieser entstand 1996 durch den Zusammenschluss der belgischen Callebaut und der französischen Cacao Barry, beide tätig in der Süßwarenindustrie. Der mittlererweise weltweit führende Schokoladehersteller Barry Callebaut hat Produktionsorte in zahlreichen Ländern. Die Niederlassungen in Deutschland finden sich neben
Hamburg auch im nahen Norderstedt sowie in Köln. Die Hauptbeteiligung an Barry Callebaut liegt mit 50,11 Prozent bei der Jacobs Holding.
Seit ihrer Gründung hat die Barry Callebaut-Gruppe vielfältige Firmen übernommen. Darunter Stollwerck im Jahre 2002 - die jedoch neun Jahre später weiter veräußert wurde an die belgische Baronie-, die spanische Chocovic im Jahre 2009 sowie die malaysische Delfi Cocoa im Jahre 2013.
Partnerschaftsvereinbarungen bestehen unter anderem mit Kraft Foods und Unilever. Wie andere große Schokoladenproduzenten wie Mars und Nestlé steht auch Barry Callebaut in der Kritik, soziale Missstände wie Kinderarbeit in den Kakao-Anbauländern nicht in gebührendem Maße zu beeinflussen.
(bi)
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Barry Callebaut Cocoa ist ein Unternehmen der Branche Lebensmittelhersteller.
Der Firmensitz befindet sich in Hamburg.