Die Brücke SH verfügt neben zahlreichen Beratungsstellen und betreuten Wohnanlagen auch über 15 Arbeitsstätten, in denen behinderte Menschen arbeiten. Die Standorte sind auf ganz Schleswig-Holstein verteilt. In Kiel existieren acht Werkstätten mit den Arbeitsbereichen Fahrradreparatur, Büroservice, Malerei, Gastronomie und Antiquariat. Etwa 680 hauptamtliche Angestellte sind bei der Brücke SH beschäftigt.
Die Brücke SH ist im Zuge der deutschen Psychiatrie-Reform entstanden. Anfang der 70er Jahre fing man in der Bundesregierung damit an, Bestandsaufnahmen von psychiatrischen Anstalten und großen Krankenhäusern durchzuführen, um menschenunwürdige Zustände aufzudecken. Immer mehr verbreiteten sich Ideen gemeindepsychiatrischer Versorgung. Großen Einfluss hatten die Erfahrungen aus Großbritannien, wo bereits in den 50er Jahren Großkrankenhäuser verkleinert oder aufgelöst wurden und stattdessen Tageskliniken, Ambulante Zentren etc. wohnortnah entstanden. Behindertenwerkstätten und betreute Wohngemeinschaften entstanden in Deutschland.
Das Land Schleswig-Holstein hinkte bei diesem Thema etwas hinter der gesamtdeutschen Entwicklung her. Erst 1984 wurde die Brücke SH gegründet als Zusammenschluss einiger Vereine und des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes (DPWV), Landesverband SH. Die Brücke SH ist seit ihrem Gründungsjahr dem DPWV eng verbunden. Der DPWV ist ein wichtiger Gesellschafter der Brücke SH.
Die Brücke SH erhielt im Februar 2008 beim Wettbewerb "Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen" den ersten Platz in der Kategorie 501 bis zu 2.000 Mitarbeitern.
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Brücke Schleswig-Holstein ist ein Unternehmen der Branche Behindertenwerkstätten.
Der Firmensitz befindet sich in Kiel.