Der Besamungsverein Neustadt an der Aisch (BVN) ist auf Rinder-und Schweinezucht spezialisiert.
Die bayrische Organisation ist der größte Rinderbesamungsbetrieb Deutschlands. Durch die künstliche Besamung ist es möglich, dass von einzelnen Bullen weit über 10.000 Nachkommen pro Jahr geboren werden. Die Besamungen werden zum größten Teil mit Sperma von folgenden Rassen durchgeführt: Deutsches Fleckvieh, Deutsches Gelbvieh und Deutsche Holsteins.
Die Schweinebesamung ist komplizierter als die Rinderbesamung. Zum einen sind Schweine anfälliger für Seuchen und zum anderen kann das Ebersperma nicht so einfach konserviert werden. Die Hauptrasse der Eber ist die Rasse Pietrain.
Der BVN unterhält eine staatlich anerkannte Ausbildungsstätte für Besamungsbeauftragte. Hier werden Fachkräfte für Deutschland und das deutschsprachige Ausland ausgebildet. Neben den Lehrgängen für hauptberuflich Tätige werden zunehmend Lehrgänge für Tierhalter abgehalten, die die Besamung in eigenen Beständen vornehmen wollen, sogenannte Eigenbestandsbesamer. Auch steht der Verein mit mehreren Universitäten und Hochschulen in Kontakt.
Der Besamungsverein wurde 1948 gegründet. Damals mit dem Hintergrund eine Seuche einzugrenzen. Dann stellten sich die organisatorischen und züchterischen Vorteile der künstlichen Besamung heraus. Somit wuchs der Verein und bald wurde auch eine staatliche Bullenprüfstelle ins Leben gerufen. Diese hat bis heute eine Kontrollfunktion. 1959 wurde das erste Schwein künstlich besamt, 1974 wurde der erste Embryonentransfer beim Rind durchgeführt. Seit 1965 gibt es Möglichkeiten, die Tiersamen tiefzukühlen.
(bi)
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Besamungsverein Neustadt ist ein Unternehmen der Branche Agrarbetriebe.
Der Firmensitz befindet sich in Neustadt an der Aisch.